Taktik

Aufstellung erstellen —
für jede Spielform die richtige Formation

Die Aufstellung entsteht sonntags auf einem Zettel im Kabinengang, wird abfotografiert und dreimal korrigiert, weil zwei Spieler doch nicht da sind. In KickBay stellst du die Mannschaft auf dem Feld auf, zeichnest Lauf- und Passwege dazu und schickst sie direkt an alle — auf dem Handy oder am Rechner im Browser.

Wichtiger als der Weg dorthin ist die richtige Grundordnung. Und die hängt nicht am Geschmack des Trainers, sondern an der Spielform: Eine C-Jugend auf dem 9er-Feld braucht andere Vorlagen als die Erste auf dem Großfeld. KickBay trennt das deshalb sauber — du wählst zuerst die Spielform, danach bekommst du nur die Formationen angeboten, die dort überhaupt Sinn ergeben.

Die Spielformen und ihre Formationen

11er-Feld — Herren, Damen, B- und A-Jugend

Vier Grundordnungen decken den Amateurbereich ab. Alle vier stehen als Vorlage bereit, jede Position lässt sich danach frei verschieben:

9er-Feld — C- und D-Jugend

Neun gegen neun ist die Zwischenstufe zum Großfeld. Die Vorlagen: 3-3-2, 3-2-3, 2-3-3 und 3-4-1. Wer später auf Viererkette umstellen will, fährt mit 3-3-2 am nächsten an der Großfeld-Logik.

7er-Feld — D- und E-Jugend

Sieben gegen sieben mit 2-3-1, 3-2-1 oder 3-1-2. Auf dieser Feldgröße entscheidet weniger die Ordnung als die Frage, ob die Kinder die Breite überhaupt bespielen.

5er-Feld — E-Jugend

Fünf gegen fünf mit 1-2-1 (Raute) oder 2-2 (Quadrat). Beide Varianten sind eher Startpositionen als Systeme.

Funino — G- und F-Jugend

Funino ist die Spielform der DFB-Kinderfußball-Reform: drei gegen drei, ohne Torwart, auf vier Minitore. Ziel sind Ballkontakte und Torabschlüsse statt Positionsdisziplin — deshalb gibt es hier bewusst keine Formation im klassischen Sinn. KickBay kennt 2v2, 3v3 und 4v4 als eigene Spielformen samt Minitoren auf dem Feld, statt ein Großfeld-Raster auf einen Bolzplatz zu quetschen.

In vier Schritten zur fertigen Aufstellung

  1. Spielform und Formation wählen. Erst die Feldgröße, dann die Grundordnung — die Auswahl passt sich an.
  2. Spieler auf die Positionen ziehen. Der Kader steht daneben — mit den Namen und Rückennummern, die ohnehin schon im Team hinterlegt sind. Kein Abtippen, keine zweite Namensliste.
  3. Laufwege und Passwege zeichnen. Pfeile für Laufwege, gestrichelte Linien für Pässe, Gegenspieler und Hütchen dazu. Mehrere Szenen hintereinander ergeben eine Abfolge, die sich abspielen lässt — Standards erklären sich damit von selbst.
  4. Speichern und teilen. Aufstellungen bekommen einen Namen und lassen sich wiederverwenden. Zum Spieltag liegt die Aufstellung auf dem Handy jedes Spielers.

Häufige Fragen

Brauche ich dafür ein Konto?

Für die Aufstellung mit deinem Kader ja — sie hängt an der Mannschaft. Wenn du nur eine Übung zeichnen und als Bild mitnehmen willst, geht das ohne Anmeldung im Übungs-Editor.

Geht das auch am Rechner?

Ja. KickBay läuft im Browser mit demselben Funktionsumfang. Gerade beim Zeichnen von Laufwegen ist der große Bildschirm dem Handydisplay deutlich überlegen.

Sehen die Spieler die Aufstellung sofort?

Erst wenn du sie freigibst. Bis dahin ist die Aufstellung ein Entwurf — du kannst also in Ruhe drei Varianten durchspielen, ohne dass die halbe Mannschaft mitliest.

Kann ich eine Aufstellung für die nächste Woche kopieren?

Ja. Gespeicherte Aufstellungen lassen sich benennen und erneut laden, sodass die Standardelf nicht jede Woche neu entsteht.

Weiter zur ganzen Mannschaft

Die Aufstellung ist ein Teil des Spieltags. In KickBay hängen daran auch die Zusagen, die Ankunftszeiten vor dem Anpfiff, der Spielbericht danach und die Mannschaftskasse. Den Kader pflegst du am PC, Übungen zeichnest du im Übungs-Editor.

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